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Absorbermatten haben auch einige Schattenseiten

Trotz aller bekannten Vorzüge, die EPDM Absorbermatten als Bahnverrohrung für Eislaufplätze haben, darf nicht übersehen werden, dass dieses System auch einige Schwachstellen hat.

Ein herkömmlicher Kunsteislaufplatz mit Betonbahn kann im Sommer problemlos und ohne jeglichen Stromanschluss für verschiedene Zwecke genutzt werden.

Die Bahnoberfläche von Eislaufplätzen mit Absorbermatten kann im Sommer entweder gar nicht, oder nur nach entsprechendem Umbau genutzt werden. Das Wegrollen der EPDM Absorbermatten hört sich einfach an, erfordert jedoch schon bei der Planung und erst recht beim Bau einen sehr hohen Aufwand an Zeit und Kosten.


Absorbermatten zum Vereisen aus dem Schacht gerollt. Im Sommer liegen die Matten nebeneinander zusammengerollt in diesem Schacht.


Es muß entweder in oder über dem Boden ein Schacht für die Bahnen gebaut werden. Die Bande muß sich auf der Schachtseite demontieren lassen, damit die Bahn weggerollt werden kann.

Der jährlich notwendige Zeit- und Personalaufwand zum Weg- und Wiederaufrollen der Bahnverrohrung wird oft unterschätzt.
Ein weiterer Nachteil ist die Betriebsunsicherheit. Die Röhrchen der Absorber sind mit ihren ca. 1,7 mm starken Wänden recht empfindlich gegen mechanische Beschädigungen. Diese Gefahr ist beim zweimal jährlich notwendigen Auf- und Abrollen durchaus wahrscheinlich. Ein unbemerktes Leck kann zum Verlust von grossen Mengen Glykol führen, was sich umweltmässig wie finanziell negativ bemerkbar machen wird.


Eine undichte Stelle wurde nach dem Aufrollen in der Absorbermatte entdeckt.

Eine undichte Stelle während des Eislaufbetriebes ist nicht so wahrscheinlich, hätte jedoch unangenehme Folgen. Je nachdem wie schnell der Schaden entdeckt wird, läuft eine mehr oder weniger große Menge Glykol in das Eis. Da Glykol nicht mehr friert, muß das gesamte Glykoleisgemisch um die defekte Stelle herum durch Wasser ersetzt werden.