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Das System

Unser Ziel war es, eine Bahnverrohrung zu entwickeln, die während der Eislaufsaison einen möglichst geringen Energiebedarf hat und außerhalb der Saison ohne kosten- und zeitintensive Umbauten sofort genutzt werden kann.

Mit dem von Herrn Ing. Kaveh Hakim Elahi zum internationalen Patent angemeldeten Kälteverrohrungssystem ICEGRID ist es uns wieder gelungen, wie schon 1982 mit der ersten Kombinationsanlage in Retz, für einen Generationswechsel bei der Bahnverrohrung
der Eislaufplätze einzuleiten.



Das Herzstück des ICEGRID Systems besteht aus einem Gitterrostelement, das seitlich zusammengesteckt einen befahrbaren Belag ergibt. In den PE Gitterelementen sind Rohrführungsnuten integriert, in denen die Soleleitung unauffällig verschwindet. Damit sind sie vor Beschädigungen sicher.


Hier sehen Sie die schwarzen ICEGRID Elementen (diese werden verwendet wenn ein Oberbelag verlegt wird, z. B. Kunstrasenbelag zum Tennis oder Fußball spielen;).

Die Schemazeichnung zeigt den Aufbau einer ICEGRID Bahnverrohrung mit Gitterelementen. Der Untergrund muß waagrecht (+ /-10 mm) sein. Es ist empfehlenswert, unter der ICEGRID Bahnverrohrung eine Isolation (Styrodur oder Schaumglas) zu legen.
Wenn keine Isolation verbaut wird, muß der Untergrund wasserdurchlässig sein. Dieser kann aus Asphalt (wasserdurchlässig ) oder einem verdichteten Boden bestehen. Wichtig ist, dass sich die Bodenplatte nicht hebt oder senkt. Auf diesem Untergrund werden dann die ICEGRID Elemente verlegt. Dabei werden sie so zusammengesteckt, dass sich eine einheitliche Fläche in der gewünschten Grösse ergibt. Die Verbindungen sind so ausgeführt, dass die thermische Längenveränderung der Gitterrostelemente aufgefangen werden.



Auf der Oberseite haben die Gitterrostelemente Rohrführungsnuten. In diese wird die Bahnverrohrung aus PE Rippenrohr gelegt. Die Rohre werden auf einer Stirnseite mit den Sammelrohren verbunden, auf der anderen Seite ist eine Retourschleife. Dabei hat jeder Rohrstrang auf der Vor- und Rücklaufseite ein Absperrventil. Sollte ein Rohr durch einen Unfall leck werden, kann es abgesperrt werden. Der Rest der Bahnverrohrung bleibt damit funktionsfähig und der Eislaufbetrieb kann unbehindert weitergeführt werden.


Weiße ICEGRID Elemente werden z.B. in Eishockeystadien verbaut. Sie ersparen sich dabei ein weißes Flies bzw. das Bemalen des Eises.

Nachdem die gesamte Verrohrung gelegt ist, wird der Oberbelag verlegt. Je nach Bedarf kann entweder kein Belag, ein Kunstrasen, Stegelemente oder ein Belag aus kunststoffgebundenem Quarzsand verwendet werden.